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Am Dschebel Magraham
»Hinter den Felsen.«
»Dort hatten sie auf uns gewartet. Sie mußten also wissen, daß wir kommen würden. Sie erfuhren es von einem, der es gewußt hat, daß du uns an das Wasser führen würdest. Wer hat es noch gewußt?«
»Niemand!«
»Ja, niemand außer dir. Folglich bist du es gewesen.«
»Ich? Allah, Allah! Welch ein Gedanke! Habe ich nicht bewiesen, daß ich treu bin! Bin ich nicht nach Tunis geritten, um Hilfe zu holen?«
»Du willst sagen, um den Uled Ayar noch mehr Soldaten in die Arme zu treiben! Wer war der Reiter, mit dem du gestern um Mitternacht in der Nähe unsers Lagers gesprochen hast?«
Diese Frage hatte er nicht erwartet. Er blieb vor Schreck stumm.
»Antworte!« befahl ich ihm.
»Herr, auf - auf eine - auf eine solche Frage - kann ich nicht antworten,« stotterte er.
»Du kannst antworten! Wer war es?«
»Ich habe mit niemanden gesprochen. Ich habe das Lager nicht verlassen.«
»Lüge nicht! Du hast mit dem Kolarasi Kalaf Ben Urik gesprochen und mit ihm beredet, uns den Uled Ayar auszuliefern.«
»Maschallah! Herr, sage mir, wer mich in dieser Weise verleumdet hat, damit ich ihn auf der Stelle niederschieße!«
»Sprich nicht vom Schießen, denn du selbst wirst es sein, der erschossen wird. Die Kriegsgesetze verlangen deinen Tod.«
»Herr, ich bin unschuldig! Ich weiß - «
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