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Am Dschebel Magraham
»Da drüben liegt die Stelle, an welcher der Mulassim (* Lieutenant.) Achmed ermordet wurde.«
Er deutete nach rechts, also nach Südwest hinüber.
»Der Mulassim Achmed?« fragte Krüger- Bei erstaunt.
Ja.«
»Der ist ermordet worden?«
»Ja. Ich habe es dir doch gesagt, o Herr!«
»Kein Wort!«
»Verzeih, o Herr! Ich weiß ganz genau, daß ich es dir berichtet habe. Wie hätte ich so etwas Wichtiges vergessen oder verschweigen können!«
»Sollte ich es überhört haben? Da müßte ich an etwas anderes und sehr Wichtiges gedacht und dabei nicht auf deine Worte geachtet haben. Achmed tot! Ermordet! Von wem?«
»Von mehreren Ayar drüben an einem kleinen Wasser.«
»Sind die Mörder erwischt worden?«
»Ja. Wir haben sie ergriffen und erschossen. Es waren ihrer drei.«
»Und Achmeds Leiche - ?«
»Die haben wir da, wo er gefallen ist, begraben.«
»Erzähle!«
»Wir ritten genau denselben Weg, auf welchem wir uns jetzt befinden. Der Mulassim hörte, daß dort, zehn Minuten von hier, Wasser sei, und ritt hin, denn sein Pferd war erkrankt, und er wollte es laben. Wir zogen weiter, hörten aber bald einen Schuß. Der Kolarasi sandte sofort zehn Mann, bei denen ich mich befand, aus, um zu erfahren, wer geschossen habe, Als wir an das Wasser kamen, lagerten da drei Uled Ayar, welche keine
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