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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

Am Dschebel Magraham 

»Der eine ist ein Nemsi, der andere ein Inglesi und der dritte ein Amierikani. Sie alle drei sind Ungläubige, welche in der Hölle wohnen werden. Was haben sie in unserm Lande zu suchen? Wer giebt ihnen das Recht, sich in unsere Angelegenheiten zu mischen? Die Hunde haben uns -  «
 
»Halt!« gebot der Oberst ihnen in drohendem Tone. »Beleidigt sie nicht, denn sie sind meine Freunde und Gäste, und ihr beleidigt mich mit ihnen, Laßt also kein solches Wort wieder hören!«
 
Und in einem ganz anderen, merkwürdig freundlichen Tone fuhr er fort:
 
»Ihr habt Blutrache mit den Uled Ayar? Seit wann?«
 
»Seit fast zwei Jahren.«
 
»Ich ziehe jetzt gegen sie, um sie zu bekämpfen. Sie sind also meine Feinde ebenso, wie sie die eurigen sind.«
 
»Wir wissen es und hoffen also, daß du uns als Freunde behandeln wirst.«
 
»Für wen ist die Blutrache günstiger ausgefallen, für euch oder sie?«
 
»Für uns.«
 
»Wieviel Männer haben sie euch getötet?«
 
»Keinen.«
 
»Und ihr ihnen?«
 
»Vierzehn.«
 
Ich wußte, daß der plötzliche freundliche Ton des Obersten einen Grund haben müsse. Jetzt meinte er in ganz veränderter, strenger Weise:
 
»Das wird euch teuer zu stehen kommen! Denn ich werde euch den Uled Ayar ausliefern.«
 
»Das wirst du nicht!« rief der Scheik erschrocken. »Sie sind doch deine Feinde!«
 
 
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