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Am Dschebel Magraham
sie sich tief verbeugten und die rechte Hand auf Stirn, Mund und Brust legten. Dennoch fuhr Krüger- Bei sie an:
»Wo bleibt das Sallam? Seid ihr stumm geworden?«
»Sallam aaleïkum!« grüßte der Scheik. »Allah verlängere dein Leben und schenke dir die Freuden des Paradieses!«
»Sallam aaleïkum! Allah verlängere dein Leben und schenke dir die Freuden des Paradieses!« wiederholten seine dreizehn Begleiter einstimmig.
»Aaleik es Sallam!« antwortete Krüger- Bei kurz. »Wie kommt ihr hieher?«
»Man hat uns gezwungen,« antwortete der Scheik. »Weil wir ein Weib der Uled Ayar bestraften, mit denen wir in Blutrache leben.«
»Wer zwang euch?«
»Die drei Männer, welche an deiner Seite sitzen.«
»Und ihr seid vierzehn? Wie kannst du das sagen, ohne daß dein Angesicht errötet?«
»Wir brauchen nicht zu erröten, denn die Männer stehen mit dem Scheitan (* Teufel.) im Bunde; er hat ihnen Gewehre gemacht, gegen welche hundert Krieger nicht aufkommen können.«
»Sie halten es nicht mit dem Teufel, sondern sie fürchten Gott; aber sie sind tapfere Männer, welche schon in vielen Kämpfen gesiegt haben und weder Furcht noch Zagen kennen.«
»So kennst du sie noch nicht, uns aber haben sie gesagt, wer sie sind.«
»Nun, wer sind sie?«
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